Für IP- und F&E-Teams im Unternehmen
Geben Sie Ihrer Rechtsabteilung sowie Ihren F&E- und Innovationsteams ein kontrolliertes, zentrales Nachweissystem für jede Idee, jeden Datensatz und jedes Geschäftsgeheimnis – mit den Zugriffsrechten, Prüfpfaden und der Datenresidenz, die Ihre Organisation verlangt.
Das geistige Eigentum, das Ihre Organisation täglich schafft
Innovation im Unternehmen läuft schneller, als das förmliche Schutzrechtssystem es je vorgesehen hat. Lange bevor etwas angemeldet wird, entstehen in Ihren Teams Quellcode, Entwürfe, Versuchsdaten, Spezifikationen und Know-how – fortlaufend, über Abteilungen und Zeitzonen hinweg. Das meiste davon ist wertvoll. Fast nichts davon wird systematisch dokumentiert.
Wenn ein Streit, eine Prüfung oder das Patent eines Wettbewerbers die Frage aufwirft, was Sie wann in der Hand hatten, sind verstreute Laufwerke und E-Mail-Verläufe keine Antwort. Der Schutz von Geschäftsgeheimnissen hängt davon ab, angemessene Geheimhaltungsmaßnahmen nachzuweisen (§ 2 GeschGehG). Einreden aus Vorbenutzung und Stand der Technik hängen an überprüfbaren Daten. Beides verlangt Beweise, die Sie Jahre später vorlegen und vor Gericht vertreten können.
Bernstein gibt IP- und F&E-Teams im Unternehmen eine einzige, geregelte Plattform, um diese Beweise im Moment ihrer Entstehung zu zertifizieren – indem kryptografische Fingerabdrücke in der Bitcoin-Blockchain verankert werden, ohne die zugrunde liegenden Dateien je offenzulegen.
Governance für den Unternehmenseinsatz
Führen Sie Bernstein organisationsweit ein – mit den Kontrollen, die Ihre Sicherheits-, Rechts- und IT-Teams erwarten.
Rollenbasierter Zugriff & Richtlinien
Vergeben Sie Rollen und Zugriffsrichtlinien, sodass genau die richtigen Personen Beweise zertifizieren, prüfen und abrufen können – und sonst niemand. Berechtigungen lassen sich entlang von Teams, Projekten und Geschäftsbereichen ordnen.
SSO über SAML & OIDC
Binden Sie Bernstein per SAML- oder OIDC-Single-Sign-on an Ihren Identitätsanbieter an. Nutzer richten Sie über die Systeme ein und entfernen sie dort, die Sie ohnehin betreiben.
Anmeldung per Passkey
Ergänzen Sie phishing-resistente Passkeys für besonders sensible Zugriffe – zusätzlich zu Single Sign-on und Mehrfaktor-Anmeldung.
Guthabenkontingente je Nutzer
Weisen Sie Zertifizierungsguthaben je Nutzer oder Team zu und halten Sie Budget und Nutzung im ganzen Unternehmen planbar.
Hash-verkettete Prüfprotokolle
Jede Aktion wird in einem hash-verketteten Prüfprotokoll festgehalten, in dem nachträgliche Eingriffe erkennbar werden – so belegen Sie, wer wann was getan hat.
Datenresidenz in Kundenhand
Verschlüsselte Dateien bleiben in Ihrem eigenen S3-Speicher, in der Rechtsordnung Ihrer Wahl. In die Blockchain gelangen ausschließlich kryptografische Fingerabdrücke – Ihre Inhalte bleiben bei Ihnen.
Und über die gesamte Organisation hinweg
Ein Geschäftsgeheimnis-Programm im Unternehmensmaßstab
Der Schutz von Geschäftsgeheimnissen ist keine Anmeldung, sondern eine Disziplin. Gerichte fragen, ob Sie angemessene Geheimhaltungsmaßnahmen ergriffen haben und ob Sie belegen können, worin das Geheimnis bestand und seit wann. In einem Unternehmen mit Hunderten Beteiligten muss das systematisch geschehen, nicht von Fall zu Fall.
Mit Stand der Technik und Vorbenutzung verteidigen
Dieselben zertifizierten Beweise stärken Ihre Position gegenüber Wettbewerbern. Zeitgestempelte Nachweise darüber, wann Sie eine Technologie entwickelt haben, stützen das Vorbenutzungsrecht (§ 12 PatG) und erlauben die Sperrveröffentlichung zur Schaffung von Stand der Technik – damit niemand patentiert, was Ihre Teams längst erfunden haben.
Antworten für Einkauf, Sicherheit und Rechtsprüfung
Die Fragen Ihrer Prüfer, vorab beantwortet.
Datenresidenz
Wo liegen unsere Daten?
Verschlüsselte Dateien bleiben im kundeneigenen S3-Speicher in der Region Ihrer Wahl. In der Bitcoin-Blockchain landen nur kryptografische Fingerabdrücke, niemals Ihre Inhalte. Sie bestimmen den Speicherort; wir sehen Ihre Dateien nie.
SSO & Authentifizierung
Wie melden sich Nutzer an?
Über Ihren Identitätsanbieter per SAML- oder OIDC-Single-Sign-on, auf Wunsch mit phishing-resistenten Passkeys und Mehrfaktor-Authentifizierung.
Prüfpfad
Können wir Aktivitäten prüfen?
Ja. Jede Aktion landet in einem hash-verketteten Prüfprotokoll, in dem nachträgliche Eingriffe erkennbar werden und das Ihre Sicherheits- und Compliance-Teams einsehen und exportieren können.
Zugriffsrechte
Wie steuern wir den Zugriff?
Über rollenbasierte Berechtigungen und Zugriffsrichtlinien für Teams, Projekte und Geschäftsbereiche sowie über eigene Spaces im Branding einzelner Abteilungen oder Tochtergesellschaften.
Unabhängigkeit & Anbieterbindung
Binden wir uns an einen Anbieter?
Nein. Zertifikate lassen sich unabhängig von Bernstein anhand offener kryptografischer Standards prüfen. Ihre Beweise bleiben auch ohne uns gültig.
Kostenkontrolle
Wie steuern wir die Kosten?
Kontingente für Zertifizierungsguthaben je Nutzer und Team halten das Budget planbar und die Nutzung im ganzen Unternehmen transparent.
Antworten auf Unternehmensfragen
Nein. Bernstein arbeitet nach dem Zero-Disclosure-Prinzip – Ihre Umgebung verlässt nur ein kryptografischer SHA-256-Fingerabdruck jeder Datei. Ihre Inhalte werden mit AES-256-GCM verschlüsselt, und wir speichern ausschließlich den Chiffretext, nie die lesbaren Dateien. Wir können nichts, was Sie zertifizieren, einsehen, lesen oder rekonstruieren.
Bernstein bindet sich per SAML- oder OIDC-Single-Sign-on an Ihren Identitätsanbieter an. Nutzer authentifizieren sich gegenüber den Systemen, die Sie ohnehin betreiben, und über dieselben Systeme vergeben und entziehen Sie Zugriff. Für besonders sensible Zugriffe lassen sich phishing-resistente Passkeys und Mehrfaktor-Authentifizierung ergänzen.
Verschlüsselte Dateien bleiben im kundeneigenen S3-Speicher, in der Rechtsordnung Ihrer Wahl – Ihre Daten verlassen die von Ihnen bestimmte Region nie. In der Bitcoin-Blockchain landen nur kryptografische Fingerabdrücke, niemals Ihre Inhalte. Speicherort und Zugriff auf die zugrunde liegenden Dateien bleiben vollständig bei Ihnen.
Ja. Jede Abteilung und jede Tochtergesellschaft kann einen eigenen Space im eigenen Branding betreiben, mit eigener Identität, eigenen Nutzern, eigenen Zugriffsrichtlinien und eigener zertifizierter Projekthistorie. So vereinheitlicht ein Konzern die IP-Governance über Geschäftsbereiche hinweg und hält Beweise, Berechtigungen und Prüfpfad jeder Einheit sauber getrennt.